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Wir über uns

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Der Verlag Jugend & Volk wurde 1921 in Wien gegründet, mit dem Ziel, die Schulreform mit modernen Lehrbüchern zu unterstützen. Vor allem mit pädagogischen Publikationen, Lehrbüchern für Volksschule und Mittelstufe sowie bis 1994 mit Kinder- und Jugendbüchern erzielte Jugend & Volk große Erfolge.

Derzeit sind wir mit allen Kräften im Bereich der Bildung umfassend tätig.
Unsere in Jahrzehnten gewachsene Kompetenz liegt auf dem Gebiet der Volks- und Sonderschulen. Inzwischen können wir auch für die Mittelstufe und für die AHS-Oberstufe eine breite Produktpalette anbieten.

Mit der Einbindung und Weiterentwicklung des vormaligen „Bohmann Fachbuch“-Programms haben wir eine seit über 60 Jahren im Fachbuchbereich für die berufsbildenden Schulen bekannte und kompetente Größe im Jugend & Volk-Angebot. Wir bieten hier eine Vielzahl von Schulbüchern, speziell für Metalltechnik, Elektrotechnik, Installateure, holzverarbeitende Berufe und Einzelhandel sowie für die Polytechnische Schule an.

Die Vielfalt des Angebots dokumentieren aber auch Materialien für die Schuleingangsstufe, für offene Lernformen, Pädagogiktitel sowie Begleitmaterialien zu bestehenden Schulbüchern in elektronischer Form.

„Was wurde eigentlich aus ... dem Wiener Schulbuchverlag Jugend & Volk?“
Anlässlich unseres Geburtstags ist das Bezirksblatt dieser Frage nachgegangen. Zum vollständigen Artikel gelangen Sie hier.

Zur Geschichte von Jugend & Volk

15. März 1919
Otto Glöckel wird Leiter des obersten Schulamtes und beginnt mit der Errichtung einer Reformabteilung die Erarbeitung neuer Lehrpläne.
19. Oktober 1919
Der Wiener Gemeinderat beschließt die kostenlose Abgabe von Lehr- und Lernmittel für die Schüler/innen öffentlicher Pflichtschulen in Wien. Eine Art erster Gratisschulbuchaktion wurde ins Leben gerufen und macht die Gründung eines neuen Verlags notwendig, um die Reformpläne abzudecken.
21. April 1921
Der Wiener Gemeinderat fasst gemeinsam mit dem Verlag Gerlach und Wiedling den Entschluss, einen neuen Verlag für Jugend und Volk zu gründen. Walther Wiedling übernimmt die Leitung als Teilhaber und Geschäftsführer.
1921 bis 1934
Das Verlagsprogramm ist ganz in den Dienst der großen Schulreform gestellt und umfasst die Herausgabe von Lehrbüchern, Klassenlesestoff und Lehrmittel, pädagogische Werke sowie Kinder- und Jugendbücher. Innovative und sehr erfolgreiche Werke wie die Wiener Fibel „Wiener Kinder erstes Buch“ von Johann Heeger und Alois Legrün, die Sprachbücher „Wie ich richtig erzähle und schreibe“ von Karl Linke, die Rechenfibel „Eins, zwei, drei, lustig ist die Rechnerei“ von Konrad Falk und das Liederbuch „Ringa – Ringa – Reia“ von Hans Enders, Gustav Moißl und Kurt Rotta erscheinen.
1927
Otto Glöckel veröffentlicht bei Jugend und Volk seine Reformschrift: „Die Entwicklung des Wiener Schulwesens seit 1919“. Andere namhafte Reformer und Reformerinnen publizieren ebenfalls bei Jugend und Volk.
ab 1945
Die Not der Kriegs- und Nachkriegsjahre zwingt die wichtigsten österreichischen Schulbuchverlage zu einer Kooperation: Die Zusammenarbeit wird in einer Arbeitsgemeinschaft fixiert. Die verlegerische Tätigkeit wird aufeinander abgestimmt und führt dazu, dass sich die Verlage auf einzelne Gebiete konzentrieren.
1950 bis 1970
Der Verlag Jugend und Volk widmet sich weiterhin der Umsetzung von Reformen in seinen Schulbüchern. Zusätzlich profiliert sich der Verlag auf dem Gebiet pädagogischer und methodischer Lehrwerke. Doch das Programm umfasst weit mehr: Jugend und Volk bringt zahlreiche Jugendbücher und Kunstbände heraus. Auch die Viennensia-Literatur erfährt eine Blütezeit.
1954
Bei Jugend und Volk erscheint unter der Leitung von Josef Leiter „Wir lesen mit“, eine Lesefibel für die Allgemeine Sonderschule, ein Pionierwerk auf diesem Gebiet.
1958
In enger Zusammenarbeit mit den Wiener Schulbehörden wird eine neue Fibel „Wir können schon lesen“unter Leitung von Johann Heeger entwickelt. Bedeutende Methodiker des Elementarunterrichtes sind daran beteiligt.
1962
Ein neues Schulgesetz wird verabschiedet: Alle Bereiche des Schulwesens von der Volksschule bis zur Pädagogischen Akademie und von der Schulaufsicht bis zum Privatschulwesen werden neu geregelt. Jugend und Volk setzt die maßgeblichen Reformen natürlich in den Schulbüchern um.
1972
Die österreichische Schulbuchaktion wird eingeführt. Schüler/innen an österreichischen Schulen werden unentgeltlich mit den notwendigen Unterrichtsmitteln versorgt.
ab 1992
Der Verlag teilt sein Programm in einen Kinder- und Jugendbuch- sowie in einen Schulbuchbereich und fokussiert in Zukunft immer stärker auf das Schulbuchprogramm unter der Leitung von Dir. Heinz Hännl.
1994
Der Verlag Jugend & Volk übersiedelt in die Universitätsstraße.
2003
Der in den Nachkriegsjahren gegründete Arbeitskreis der Schulbuchverlage löst sich auf.
2008
Der Verlag Jugend & Volk übersiedelt in die Diefenbachgasse.
2011
Der Verlag Jugend & Volk feiert sein 90-jähriges Bestehen.
2012

Jubiläum „40 Jahre österr. Schulbuchaktion“: 1972 mit den
Stimmen aller Parteien ins Leben gerufen, garantiert die Schulbuchaktion seither jedes Jahr rund 1,1 Millionen
Schüler/innen an unseren Schulen den kostenlosen Zugang
zu Bildungsmedien.
Sehen Sie hier den kurzweiligen Film zum Jubiläum.

 
 
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